Schultheis Herbert: Würzburger katholische Theologen und die Juden

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Ca. 88 S. Mit Abbildungen u. a. aus dem St. Kiliansdom zu Würzburg. Format: Ca. 20 cm x 20 cm. KT.

"Es ist in dieser Arbeit gelungen, dem interessierten Leser, der nicht unbedingt dem Kreis der historisch-theologisch vorgeprägten Fachleute entstammen muß, ... einen sehr anschaulichen Überblick über das nicht immer einfache Gegen- bzw. Miteinander von Katholiken und Juden ... zu vermitteln" (Israel-Nachrichten, Tel Aviv).

Der Verfasser "legt auch die judenfeindliche Politik des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn offen dar, der es fertigbrachte, durch Schikanen und Verbote die trotz aller Schicksalsschläge in Würzburg immer noch existierende jüdische Gemeinde zu vernichten. Das meist von finanziellen Erwägungen geprägte negative Verhalten der Würzburger Bischöfe im 18. Jahrhundert bleibt ebenfalls nicht unerwähnt. Aber auch positive Aspekte des katholisch-jüdischen Verhältnisses finden Erwähnung: Die Gedenkschrift von Prof. Dr. Franz Oberthür wird ausführlich abgehandelt, genauso das mutige Verhalten von Dr. Friedrich Frank, Geistlicher Rat von Königshofen, und auch das von Prof. Dr. Johannes Hehn, den der Verfasser als 'vornehmen und gütigen Gelehrten' kennzeichnet. ... Ein besonderes Kapitel widmet Dr. Schultheis dem im Jahre 1979 verstorbenen Würzburger Bischof Dr. Josef Stangl, ... Dr. Stangl war es auch, der - wie das 'Lexikon für Theologie und Kirche' berichtet - dafür verantwortlich ist, daß die 'Judendeklaration' des 2. Vatikanischen Konzils doch noch angenommen wurde. ... Dr. Schultheis bemühte sich mit großem Erfolg um größtmögliche Objektivität, wobei er sich aber auch nicht scheute, offen auf teilweise bis heute schmerzliche Punkte im Verhältnis von Katholiken und Juden in Unterfranken hinzuweisen. Deutlich ist sein stetes Bestreben festzustellen, bei allem Negativen immer noch auch positive Aspekte herauszuarbeiten. Seine Arbeit und sein Mut, sich an ein nicht ganz unproblematisches Thema heranzuwagen und es so gut zu bewältigen, verdienen größte Anerkennung und Wertschätzung." (Allgemeine jüdische Wochenzeitung, Bonn).

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"Unter dem Titel 'Würzburger katholische Theologen und die Juden' behandelt Dr. theol. Herbert Schultheis das wahrhaft nicht immer von Toleranz und Nächstenliebe geprägte Verhältnis zwischen Katholizismus und Judentum. ... Zur Sprache kommt auch noch einmal jene Artikelserie, die das 'Würzburger katholische Sonntagsblatt' ab Mai 1979 veröffentlichte und die dem damaligen Herausgeber und Autor Dr. Helmut Holzapfel von verschiedenen Seiten den Vorwurf des Antisemitismus einbrachte. Das vorliegende Buch weist solche Anschuldigungen zurück und dokumentiert gleichzeitig in einem eigenen Kapitel ... die überwiegend ablehnende Haltung von Bischof, Klerus und großen Teilen des Kirchenvolkes gegenüber der nationalsozialistischen Judenverfolgung." (Main-Echo. Unabhängige Zeitung für Untermain und Spessart, Aschaffenburg)

("The Catholic Theologians of Würzburg and the Jews"). The book shows the changeable history of the jointly living, of the suspicion, of the persecution, of the dialogue and of the coexistence in the Christian-Jewish relations not only to the scientist, but also to the layman, who is interested in historical and theological subjects.

("Les théologiens catholiques de Wurtzbourg et les Juifs"). Ce livre ne s' adresse pas seulement aux érudits, il décrit l' histoire des Juifs à Wurtzbourg face aux évêques, face aux professeurs de théologie catholique, face au clergé et aux laïcs de 1147 à 1988.

Die Abbildung auf der Vorderseite des Buches zeigt den Würzburger Bischof Dr. Josef Stangl (links) und Rabbiner Dr. Hans Isaac Grünewald aus München (rechts)

Stichwörter: Würzburg 1147 - ca. 1986 / Geschichte jüdische / Franken / Quelle / Jews / Germany / Wuerzburg / Franconia / Ethnic relations

Julius Echter von Mespelbrunn

geboren am 18. März 1545 auf Schloss Mespelbrunn
gestorben am 13. September 1617 in Würzburg

Fürstbischof von Würzburg 1573-1617

Julius-Echter-Gedenkjahr 2017
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